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Traditionelle Rituale

 

 
 Traditionelle Rituale die etwas andere
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freie Trauung

 

An dieser Stelle sollen einige traditionelle Rituale aufgeführt werden um einen kurzen Überblick über die Alternativen zu geben. Im Falle das Sie noch andere schöne und romantische Rituale kennen würde ich mich über eine Mail freuen.




Stein besprechen:

Kieselsteine werden auf den Plätzen verteilt. Entweder schon beschriftet oder der Gast schreibt seinen Namen darauf. Er spricht seinen Wunsch fürs Brautpaar in den Stein und legt ihn dann auf ein Tablett. Zwei größere Steine stellen die Eheleute dar und die kleineren sind Familie und Freunde. Das Tablett kann sich das Brautpaar als Erinnerung in die Wohnung stellen.

 


Ringe an der Schnur besprechen:

Ein Band wird durch die Reihen der Gäste gegeben. Vor dem Eheversprechen werden die Ringe auf das Band gezogen und können so ungefährdet von Gast zu Gast gehen. Jeder Gast hält ihn kurz und spricht seinen Wunsch für das Paar in den Ring. Am Ende gelangt er beim Redner an und enthält die Wünsche der Gäste.



Bäumchen im Topf pflanzen:

Ein Bäumchen wird symbolisch während der Zeremonie gepflanzt und sollte dann an einem besonderen Ort in die Erde gesetzt werden.

 


Traukerze mit Gedicht:

Die Trauzeugin bringt die Kerze nach vorn, zündet sie an und der Redner oder ein Trauzeuge liest folgendes Gedicht.


Die Hochzeitskerze spricht
Ich habe es gesehen, meine kleine Flamme war dabei als ihr die Hände ineinander gelegt und euer Herz verschenkt habt.
Ich werde es sehen, meine kleine Flamme ist dabei, wenn ihr die Hände ineinander legt und euer Herz verschenkt.
Ich bin mehr als bloss eine Kerze, ich bin ein stummer Zeuge im Hause eurer Liebe und wohne weiterhin bei euch.
An Tagen, da die Sonne scheint, braucht ihr mich nicht anzuzünden. Aber wenn ihr vor Freude ausser euch seid, oder ein anderer schöner Stern am Horizont eures Lebens erscheint, dann zündet mich an.
Zündet mich an, wenn es dunkel wird, wenn in eurer Liebe Sturm einbricht, wenn der erste Streit da ist, wenn ihr lautlos unter etwas leidet, dann zündet mich an.
Zündet mich an, wenn der erste Schritt getan werden muss, und ihr wisst nicht wie, wenn eine Aussprache notwendig ist, aber ihr findet keine Worte, wenn ihr euch umarmen moechtet, aber die Haende sind wie gelähmt, dann zündet mich an.
Mein kleines Licht ist für euch Ein deutliches Zeichen. Es spricht seine eigene Sprache, die jeder versteht.
Ich bin eure Hochzeitskerze. Ich hab euch beide gern. Lasst mich brennen, solange es nötig ist, bis ihr mich Wange an Wange ausblasen könnt. Dann sage ich dankbar: Bis zum nächsten Mal.
Das ist wohl derzeit das bekannteste Hochzeitskerze Gedicht.

Hier noch ein weiteres Hochzeitskerze Gedicht:
Mein Licht soll dabei sein, bei eurer Ehe. Mehr als ein Geschenk, bin ich ein stiller Zeuge im Hause eurer Liebe.
Wenn die Sonne scheint, brauche ich nicht zu brennen. Aber wenn es dunkel wird, wenn Sturm aufkommt, dann zündet mich an. Wenn der erster Streit ausbricht, wenn euch insgeheim ein Kummer quält, dann zündet mich an. wenn der erste Schritt zu tun ist und ihr wisst nicht wie, wenn ihr die Aussprache sucht, aber keine Worte findet, wenn ihr umarmen möchtet, und eure Arme sind wie gelähmt, dann zündet mich an.
Mein Licht ist ein Zeichen im Hause, hell und klar. Es spricht eine leichte Sprache, die der andere gleich versteht. Ich bin eure Hochzeitskerze. Ich habe euch beide gern. Lasst mich brennen, wann und wie lange es sein muss.
Bis ihr beide gemeinsam, Wange an Wange, mein Licht ausblasen könnt. Dann sage ich dankbar: Bis zum nächsten Mal. Es macht Sinn, auch nach einigen Ehejahren sich das mal wieder durchzulesen. 



Zweifarbiger Sand im Glas:

Zwei Karaffen aus Glas, gefüllt mit verschiedenfarbigem Sand stehen auf dem Trautisch. Symbolisch werden nun die Behälter in  einem anderen vermischt so wie Eure Leben nun mit einander vereint sind. Als Erinnerung kann man die Karaffe im Haus/Wohnung aufstellen.

 


Handfasting:

Der Bund wird durch ein dekoratives Band, welches der Redner um die Hände der Brautleute wickelt, dargestellt.

 


Seilkreis:

Trauzeugen und engste Angehörige bilden einen Kreis um die Brautleute. Sie halten ein Band in den Händen. Symbolisiert wird hierbei das Band der Liebe. Der Redner kommentiert das Band und die Bedeutung. Dann wird das Band an einigen Stellen zerschnitten. Der Redner kommentiert wiederum. Später wird das Band durch Knoten wieder hergestellt. Dadurch wird es enger und belastbarer.

 


Rosenblätter/Seifenblasen:

Beim Auszug streuen die Kinder oder Trauzeugen Rosenblätter. Die modernere Version sieht ein Spalier der Gäste vor mit Seifenblasenflaschen in der Hand welche dann auf das Paar regnen.

 

Schmetterlinge fliegen lassen:

Wiederum die moderne Version zu den weißen Tauben. Mann lässt Schmetterlinge fliegen.

 

Brot brechen:

Traditioneller Ritus um das neue Familienmitglied in der Familie willkommen zu heißen.
Jeweils ein Vertreter der Schwiegerfamilie kommt mit einem Tablett mit Brot und Wasser zum Brautpaar. Das Brot wird gebrochen und gegessen und es wird ein Schluck Wasser getrunken. Somit ist der jeweilige Partner nun Teil der Familie des Anderen.

 


Baustamm zersägen:

Bekanntes Ritual. Die Brautleute zersägen einen dünnen Holzstamm.